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Kirschlorbeer

Kirschlorbeer prunus laurocerasus genolia

Vorteile und Nachteile

+ keine besonderen Bodenansprüche

+ verträgt Schatten, Trockenheit und Wurzeldruck

+ sehr schnittverträglich, treibt gut wieder aus

- Schnitt möglichst nur mit Hand-Heckenschere

- Schnittgut verrottet schlecht

- nicht so ökologisch wie heimische Heckenpflanzen

Schädlinge

Von ernstzunehmenden Krankheiten und Schädlingen bleibt Kirschlorbeer übrigens weitgehend verschont. Die häufigsten Pflanzenschutzprobleme treten durch Dickmaulrüssler und die Schrotschusskrankheit auf, aber beides ist nicht lebensbedrohlich.

Schnitt

Wie die meisten Heckenpflanzen sind Kirschlorbeer-Hecken darüber hinaus sehr schnittverträglich: Sie können auch ältere Pflanzen problemlos auf den Stock setzen, also bis dicht über dem Boden zurückschneiden. Sie treiben zuverlässig wieder neu aus.

Wann wird geschnitten? Kirschlorbeer wird üblicherweise einmal im Jahr geschnitten. Ist Ihre Pflanze verkahlt oder zu groß geworden, schneiden Sie am besten gleich in einer frostfreien Periode Mitte bis Ende Februar. Ansonsten ist Ende Juni der ideale Zeitpunkt für einen gründlichen Heckenschnitt.