Kürbissorten
Hokkaido
Der bei uns bekannteste Speisekürbis stammt ursprünglich aus Japan. Der orange-rote Hokkaido mit süßlichem Karottenaroma und leicht nussiger Note hat festes, kaum faseriges Fruchtfleisch. Mit seinem Gewicht von ein bis zwei Kilogramm gehört er zu den eher kleinen Sorten. Seine leuchtende Farbe verdankt der Kürbis dem gesunden Beta-Carotin, das vor allem in seiner essbaren Schale steckt. Sie wird beim Kochen weich und muss deswegen im Gegensatz zur Schale vieler anderer Sorten nicht entfernt werden. Sehr häufig wird der Hokkaido-Kürbis als Basis für Suppen verwendet. Er eignet sich aber auch sehr gut für die Zubereitung von Gratin oder als Gargemüse. Hokkaidos gibt es auch in Grün und Blau mit süßem Esskastanien-Aroma.
Butternut
Seinen Namen hat der Butternut der weichen Konsistenz und dem zart-buttrigen Geschmack zu verdanken. Der hellgelbe, birnenförmige Kürbis mit glatter Schale, viel Fleisch und wenig Kernen schmeckt süßlich-nussig. Weil sein helloranges Fruchtfleisch leicht zerfällt, ist er für Suppen und Kuchen bestens geeignet. Aber auch zum Braten, für Püree, Suppe, asiati- sche Gerichte, als Füllung für Pies und roh im Salat ist er prima zu gebrauchen. Seine Schale ist sehr hart und sollte mit Hilfe eines Gemüseschälers entfernt werden.
Muskatkürbis
Fruchtig-säuerlich, nahezu fettfrei und mit feiner Muskatnote passt das orange Fruchtfleisch des Muskatkürbisses roh sehr gut zu herbstlichen Salaten. Am besten aber entfaltet es sein zart-würziges Aroma im Backofen gegart. Der Muskatkürbis eignet sich auch zum Braten, für Suppen und Aufläufe, Pürees und Chutneys. Ob orange, grün oder bräunlich, man erkennt einen Muskatkürbis an seinen stark ausgeprägten Rippen. Die Schale könnte zwar mitgegessen werden, sollte aber besser mit einem scharfen Küchenmesser abgeschält werden, weil sie eine unverhältnismäßig lange Garzeit hat.
Spahettikürbis
Wie der Hokkaido kommt auch der Spaghettikürbis ursprünglich aus Japan, seinen italienischen Namen hat man ihm in Europa verpasst. Kleinere Exemplare kann man im Ganzen in einem Topf Wasser kochen, wenn man zuvor die Schale an mehreren Stellen eingestochen hat. Größere werden längs halbiert im Ofen gegart und besser ohne Schale gegessen. Das Fruchtfleisch zerfällt in spaghettiähnliche dünne, lange Fasern, die man aus der Schale kratzt. Ob mit Tomatensauce oder mit verschiedensten Saucen kombiert, ist der Spaghetti-Kürbis nicht nur für alle die auf Gluten verzichten müssen, ein interessanter Pasta-Ersatz. Spaghettikürbis ist ein Sammelname für verschiedene Sorten. Im Handel wird er meistens mit cremefarbener dünner, glatter Haut angeboten. Esgibt ihn aber auch als Mini-Spaghettikürbis in Gelb und Orange.
Sweet Dumpling
Sein Name ist Programm: Mit dem Sweet holt man sich einen der süßeren Kürbisse in die Küche. Klein und rund, günen Streifen, muss er nicht geschält werden. Sein festes Fruchtfleisch ist gelb-orange, knackig und fest, ähnlich wie das Süßkartoffel. Er ist roh essbar, macht intensivem Maroni-Aroma gut in und Bowls, ist aber auch eine perfekte Basis für Desserts. Gebraten ist der Sweet Dumpling eine gute Bratkartoffel-Alternative, aber auch zum Füllen und Backen, als Püree oder Suppe ist er geeignet.
Patisson
Der kleine Patisson wird wegen seiner Form auch Ufo-Kürbis genannt. Klein, flach, mit welligem Rand wird er bis zu 25 Zentimeter groß. Sein Fruchtfleisch ist gelblich-fest mit dezentem Kürbisaroma, das an Gurke oder Zucchini erinnert. Ideal als Rohkost, in Salaten, aber auch zum Braten, Frittieren, Füllen, Einmachen und Backen. Es gibt Patissons mit weißlicher, gelber oder grüner Schale. Sie sind ungeschält verwendbar.
Sombra
Graugrüne Schale, breitrunde Form, ca. 2 Kilogramm schwer: Der Sombra ist ein sehr guter Speisekürbis, der nicht geschält werden muss und lange lagern darf. Sein leuchtend orange-rotes Fruchtfleisch ist sehr aromatisch, süß und nussig. Besonders lecker in Suppen, Eintöpfen und gebraten.
Sweet Mama
Eher klein, flachrund mit dunkelgrüner, gefleckter Schale: Das kräftig gelbe Frucht- fleisch vom Sweet Mama schmeckt - man ahnt es schon - angenehm süß und nussig. Ähnlich wie der Hokkaido ein Allrounder in der Küche, aber besonders für Kuchen und Desserts zu empfehlen.
Autumn Frost
Der Autumn Frost ist ein kleiner Muskatkürbis mit köstlich süßem Fruchtfleisch, das auch fertig zubereitet noch Biss behält. So eignet er sich perfekt als Ofengemüse, schmeckt aber auch gebraten oder im Curry sehr gut. Mit schöner Form und Farbe auch gefüllt ein echter Hingucker auf dem Tisch.
Miss Sophie Pink
Vielleicht die schönste aller Kürbissorten: Hübsch ist Miss Sophie Pink nicht nur wegen der lachs-pinken Färbung und der feinen Rippen, auch der lange, elegant geschwungene Stiel macht sie besonders. Mit einem Durchmesser von etwa 12 bis 14 Zentimetern und der flachrunden Form ist Miss Sophie besonders gut zum Füllen geeignet und ein Augenschmaus auf jedem Teller. Ihr sehr feines, süßliches Aroma kommt aber auch in Suppen bestens zur Geltung.
Ambercup
Der Ambercup, übersetzt Bernstein-Kelch, hat feinkörniges orangefarbenesFruchtfleisch. Sein Geschmack ähnelt demvon Maronen. Er ist ideal zum Braten und Backen, für Aufläufe und Süßspeisen geeignet. Seine dünne Haut lässt sich leichtabschälen
Celebration
Und noch eine Kürbissorte mit englischenNamen: Der Celebration ist leicht an seiner dünnen, aber harten orangefarbenen Schale mit grünen Streifen zu erkennen. Sein knackiges, schwach orange bis leuchtend gelbes Fruchtfleisch mit nussig-süßem Aroma erinnert im Geschmack an Maronen. Er kann im Ofen gegart oder in einer Suppe verarbeitet werden und passt besonders gut zu Süßspeisen, Kuchen oder Eis.
Turbankürbis - Bischofsmütze
Kürbis, zwei Namen - streng genommen ist der Turbankürbis eine Untersorte der Bischofsmütze. Sie unterscheiden sich kaum, sind orange, grün und weiß gesprenkelt. Wegen ihrer besonderen Formwerden sie häufig als Dekoration verwendet, dabei ist ihr Fruchtfleisch unter der harten, ungenießbaren Schale ausgesprochen aromatisch. Es lässt sich prima braten oder grillen. Süßlich-würzig im Geschmack ist es aber auch für Suppen bestens geeignet.
Gelber Zentner
Sein Name ist Programm: Er ist durch und durch gelb und kann, wenn man ihn lässt, knapp einen Zentner schwer werden. Aber keine Sorge, einen Gelben Zentner trägt man locker nach Hause, denn im Handel wird er meistens deutlich kleiner und geviertelt angeboten. Der Gelbe Zentner gilt als Einmachsorte. Sein weiches, leuchtend gelbes Fruchtfleisch nimmt besonders gut Essenzen auf. wenn man es in Gewürzbrühe einlegt.
Roter Zentner
Der kleinere Bruder des Gelben ist der Rote Zentner. Er kann bis zu 20 Kilogramm auf die Waage bringen, wird aber zwischen 5 und 10 Kilogramm gehandelt. Sein Fruchtfleisch ist orange und schmeckt relativ süß und leicht nussig. Es eignet sich prima als Rohkost in Salaten, kann aber
auch zu köstlichen Suppen oder Pürees verarbeitet werden.